Die Abstimmungsergebnisse aus Charnarverstimmen Mahomud extrem. Nie hätte er gedacht, dass die Region um Elas sich nicht für ihn aussprechen würde, und er stellt sich die Frage: wie kann das zu seinem Lebenszeiten überhaupt noch mal sich ändern? Jetzt wo der Einfluss Targas sich manifestiert, und dafür sorgen wird, dass ein schneller Wandel nicht so einfach möglich sein wird.
Posts by Mahmoud I.
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Mahmoud ist überrascht zu hören, dass die Fayyadisten sich wohl tatsächlich grundlegend mit der Baath einigen konnte. In den kommenden Tagen konferierte die Familie wieder vielen alten Freunden wie man mit der Situation umgehen könne oder müsse.
Doch als erste Gerüchte aufkommen, dass sie dich Staaten um Targa nach der Abdankung Francescos aus Gran Novara neu formierenwird Mahmoud erst bewusst, dass er mit dem Spielen auf Zeit gegenüber Fayyad nun sich selbst komplett ausgesperrt hat. Die Signale die an Charnar gesendet worden sind, dass sie als vollwertiges Mitglied Willkommen seien in einer kolportierten Union, entsprach eigentlich einer Forderung Mahmouds, und durch die fehlende Bindung an ein republikanisches Setāran, wäre wohl auch ein monarchischer Weg mittel- oder langfristig, denkbar gewesen. Aber wie solle er nun wieder zurückkehren an den Verhandlungstisch ohne sein Gesicht zu verlieren.
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Ich habe deinen Vorschlag gehört, und ich sehe, was du versuchst zu erreichen. Du redest von Stabilität, von Sicherheit, von Zusammenarbeit – aber ich sehe nichts davon. Was ich sehe, sind Kräfte, die darauf warten, mich und die Monarchie zu schwächen, und unser Volk in endlosen Debatten und politischen Intrigen zu zerreißen. Du bietest mir einen Platz in der Geschichte an? Rashid, ich brauche keinen Platz in der Geschichte. Ich bin die Geschichte Charnars.
Und diese Konstruktion mit Setāran und Targa, von der du sprichst – sie ist eine Illusion. Sie mag dir Sicherheit geben, sie mag auch in anderer Hinsicht sinnvoll sein, aber sie nimmt Charnar seine Seele. Wir haben schon einmal erlebt, was passiert, wenn wir immer wieder unsere Unabhängigkeit aufgeben, wenn wir unsere Macht zu stark teilen, wenn wir uns an fremde Prinzipien binden. Das endet immer in Verrat, in Chaos und in Verlust.
Die al-Baath… sie ist eine Gefahr. Aber die Wahrheit ist, sie werden nicht durch meinen Widerstand stärker. Sie werden durch die Schwäche derer stärker, die glauben, dass man mit ihnen verhandeln kann. Dein Vorschlag ist kein Kompromiss, Rashid. Es ist eine Kapitulation vor denen, die Charnar zerstören wollen.
Du verlangst von mir, dass ich aufgebe, dass ich mich zurückziehe und Platz mache für ein System, das keine Zukunft hat. Aber das werde ich nicht tun. Nicht für dich, nicht für die Liberalen, nicht für Setāran oder Targa. Wenn Charnar wirklich Stabilität will, dann braucht es klare Führung – nicht diesen Mischmasch aus Kompromissen, der am Ende alle nur schwächt. Ich werde nicht derjenige sein, der das Land verrät, Rashid. Wenn du das tun willst, dann sei es so. Aber erwarte nicht, dass ich dir dabei die Hand reiche.
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Rashid, ich habe lange geschwiegen, aber jetzt muss ich sprechen. Wie sollte ich in repräsentativer Rolle mit einem Parlament arbeiten, das von Sozialisten und Liberalen geführt wird – Kräften, die keinen Respekt vor Traditionen haben und nichts von der Verantwortung verstehen, die auf meinen Schultern lastet? Diese Leute wollen doch nur eines: die Monarchie abschaffen, mich schwächen und alles, was Charnar über Jahrhunderte aufgebaut haben, ins Chaos stürzen.
Und die al-Baath? Die reden doch schon seit Jahren darüber, dass es besser wäre, wenn ich nicht mehr da wäre. Als würde mein Tod ihre Probleme lösen! Glauben sie wirklich, dass Charnar stabiler wird, wenn ich nicht mehr da bin? Sie träumen von einer Republik, in der sie ungestört ihre Machtspiele treiben können – eine Republik, die von Intrigen und Verrat zerfressen ist, die durch die severanischen, zedarischen und androischen Geheimdienste gesteuert werden?
Und dann sind da die Nationalkonservativen. Sie tun so, als seien sie meine Verbündeten, aber sie sehen mich doch nur als das geringere Übel! Sie unterstützen mich nicht, weil sie an mich glauben, sondern weil sie die Sozialisten und Liberalen noch mehr hassen. Das ist kein Vertrauen, Rashid. Das ist bloß Kalkül.
Wie soll ich mit einem Parlament umgehen, das mich nicht respektiert, das mich bestenfalls toleriert? Wie soll ich die Führung übernehmen, wenn all diese Kräfte nur darauf warten, dass ich einen Fehler mache? Sie wollen mich schwächen, sie wollen die Monarchie demontieren, und sie wollen, dass Charnar sich in einer Flut von endlosen Debatten und Kompromissen verlieren.
Ich glaube an die Stärke einer absoluten Führung, Rashid. Ein König, der weiß, was getan werden muss, der sich nicht in Streitereien verliert, sondern handelt. Die Geschichte hat doch gezeigt, dass zu viele Stimmen und zu viele Meinungen am Ende zu Stillstand und Verfall führen. Charnar braucht klare Führung – meine Führung. Ohne das werden wir nur schwächer, und das können wir uns nicht leisten. Nicht jetzt, nicht mit all den Herausforderungen, die vor uns liegen.
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Der angekündigte Besuch Fayyads aus Jadharr führt nun zu einer kurzfristigen Tagung des innersten Kreises der Königsfamilie al-Bashir und ihrer Berater. Mahmoud sieht zwar, dass die TAI etwas tut um Charnar zu einen, das aber wieder kein Sozialist und auch keine Konservativen mit anreisen, zeigen ihm, dass Fayyad kaum die notwendige Rückendeckung hat.Hatte er sich im vergangenen Jahrzehnt mit der Kooperation mit dem EO erhofft den Königstitel zu erlangen, hatte er letztes Jahr darauf spekuliert als Teil Terekistans eben diesen proklamieren zu können, und wäre auch bereit gewesen, mit einem ordentlichen Parlament als Staatsoberhaupt seine Macht auszuüben. Das scheint in weite Ferne gerückt zu sein.
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Mahmoud lässt sich ebenso informieren über die Lage in Zedarien. Die Grenzregionen waren schon immer ein Ort auf die Mahmoud schielte. Wäre alles nicht so instabil und von Sozialisten durchdrungen, hätte er seinen Lebensmittelpunkt lieber dort gewählt.
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Der charnarische Anwärter auf die Thronfolge wohnt der Eröffnungsfeier bei und begrüßt die Herren der Partei der Nationalen Einheit herzlich. Er ist froh in Tekpol zu weilen. Nachdem sich Charnar recht eindeutig dagegen entschieden hat Teil Terekistans zu werden, wird er wohl zunächst hier bleiben oder sich in Drull niederlassen. Die Winde sind gerade ungünstig einen erneuten Versuch zu starten, Charnar in eine Monarchie zu überführen: Arbeiterpartei und Liberale sind einfach zu stark und zu wenig im Konflikt.
Er sieht seinen alten Weggefährten Madschid Al-Hasan und wendet sich ihm zu. Es wird viel zu besprechen geben.