Büros der Harakat min ajl Mamlakat Charnar (Bewegung für ein Königreich Charnar) in Tekpol
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Der angekündigte Besuch Fayyads aus Jadharr führt nun zu einer kurzfristigen Tagung des innersten Kreises der Königsfamilie al-Bashir und ihrer Berater. Mahmoud sieht zwar, dass die TAI etwas tut um Charnar zu einen, das aber wieder kein Sozialist und auch keine Konservativen mit anreisen, zeigen ihm, dass Fayyad kaum die notwendige Rückendeckung hat.Hatte er sich im vergangenen Jahrzehnt mit der Kooperation mit dem EO erhofft den Königstitel zu erlangen, hatte er letztes Jahr darauf spekuliert als Teil Terekistans eben diesen proklamieren zu können, und wäre auch bereit gewesen, mit einem ordentlichen Parlament als Staatsoberhaupt seine Macht auszuüben. Das scheint in weite Ferne gerückt zu sein.
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Steht draußen.
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Läuft an dem freundlichen Mann vorbei, der vor der. Villa in Tecpol rumsteht.
Fayyad hat seit Monaten den Thronfolger Harnars nicht mehr getroffen. Er weiß auch nicht so recht, wie er die Monarchisten überzeugen kann. -
Hallo! Was ist das für ein Gebäude?
Er kann kein Arabisch -
Hallo! Was ist das für ein Gebäude?
Er kann kein ArabischGününüz xeyir qərib! Ich bin zu Besuch hier und kann leider nichts genaues sagen, ich bin lediglich hier hergefahren worden. Ich muss weiter.
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Die Diskussionen werden in einer lediglich vierköpfigen Runde abgehalten. Neben Fayyad und Mahmoud sind nur deren Berater an ihrer Seite.
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Wir stehen vor einer einzigartigen Gelegenheit, die Vergangenheit hinter uns zu lassen und gemeinsam eine neue Zukunft zu gestalten. Ihre Führungsqualitäten und Ihr Engagement für Charnar sind unbestritten. Ich könnte mir vorstellen, dass Ihre Rolle als zentraler Repräsentant und Vermittler in einer neuen politischen Struktur von entscheidender Bedeutung sein könnte. Jede Lösung, die wir gemeinsam finden, muss auf einer stabilen Verfassung und der parlamentarischen Mitbestimmung basieren. Dies ist nicht nur ein Wunsch von Charnar, sondern eine notwendige Grundlage für unsere Zusammenarbeit mit Setāran. Wir können nicht ignorieren, dass vergangene Versuche, eine stabile Einheit zu schaffen, gescheitert sind. Doch genau deshalb ist es unsere Aufgabe, einen neuen Ansatz zu finden, der diese Fehler nicht wiederholt.
Unser Ziel sollte es sein, ein Charnar zu schaffen, das seine Wurzeln ehrt und gleichzeitig in der modernen Welt bestehen kann – ein Charnar, das stark genug ist, um seinen Platz in der Region zu behaupten und dabei alle Kräfte integriert.
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Rashid, ich habe lange geschwiegen, aber jetzt muss ich sprechen. Wie sollte ich in repräsentativer Rolle mit einem Parlament arbeiten, das von Sozialisten und Liberalen geführt wird – Kräften, die keinen Respekt vor Traditionen haben und nichts von der Verantwortung verstehen, die auf meinen Schultern lastet? Diese Leute wollen doch nur eines: die Monarchie abschaffen, mich schwächen und alles, was Charnar über Jahrhunderte aufgebaut haben, ins Chaos stürzen.
Und die al-Baath? Die reden doch schon seit Jahren darüber, dass es besser wäre, wenn ich nicht mehr da wäre. Als würde mein Tod ihre Probleme lösen! Glauben sie wirklich, dass Charnar stabiler wird, wenn ich nicht mehr da bin? Sie träumen von einer Republik, in der sie ungestört ihre Machtspiele treiben können – eine Republik, die von Intrigen und Verrat zerfressen ist, die durch die severanischen, zedarischen und androischen Geheimdienste gesteuert werden?
Und dann sind da die Nationalkonservativen. Sie tun so, als seien sie meine Verbündeten, aber sie sehen mich doch nur als das geringere Übel! Sie unterstützen mich nicht, weil sie an mich glauben, sondern weil sie die Sozialisten und Liberalen noch mehr hassen. Das ist kein Vertrauen, Rashid. Das ist bloß Kalkül.
Wie soll ich mit einem Parlament umgehen, das mich nicht respektiert, das mich bestenfalls toleriert? Wie soll ich die Führung übernehmen, wenn all diese Kräfte nur darauf warten, dass ich einen Fehler mache? Sie wollen mich schwächen, sie wollen die Monarchie demontieren, und sie wollen, dass Charnar sich in einer Flut von endlosen Debatten und Kompromissen verlieren.
Ich glaube an die Stärke einer absoluten Führung, Rashid. Ein König, der weiß, was getan werden muss, der sich nicht in Streitereien verliert, sondern handelt. Die Geschichte hat doch gezeigt, dass zu viele Stimmen und zu viele Meinungen am Ende zu Stillstand und Verfall führen. Charnar braucht klare Führung – meine Führung. Ohne das werden wir nur schwächer, und das können wir uns nicht leisten. Nicht jetzt, nicht mit all den Herausforderungen, die vor uns liegen.
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Ich verstehe Ihre Sorge und Ihre Zweifel. Es ist kein Geheimnis, dass die politischen Kräfte in Charnar – seien es Sozialisten, Liberale oder auch Nationalkonservative – nicht immer harmonieren. Doch gerade deswegen haben wir den Weg der Partnerschaft mit Setāran und Targa gewählt. Diese Konstruktion bringt uns Stabilität und Sicherheit, ein Rahmen, der uns vor internen und externen Bedrohungen schützt und uns die Grundlage für einen neuen Anfang gibt. Die Intesa Cordiale ist ein Beweis dafür, dass wir nicht alleine stehen und dass unsere Region in schwierigen Zeiten zusammenhalten wird.
Ich muss Ihnen mit aller Klarheit sagen: eine absolutistische Ordnung ist eine rote Linie, die wir nicht überschreiten. Ein Staat, der auf den Prinzipien der Teilhabe, der Rechtsstaatlichkeit und der Verfassung beruht, kann keinen absoluten Herrscher akzeptieren. Diese Zeit liegt hinter uns.
Betonen möchte ich jedoch, dass Ihre Bedeutung für Charnar unbestritten ist. Sie sind ein zentraler Akteur in der Geschichte und der Identität unseres Landes. Deshalb könnte ich mir vorstellen, Ihnen einen Ehrentitel als Hüter der Einheit Charnars Haami Wahdat Charnar zu verleihen, der Ihre Rolle und Ihren Beitrag würdigt – als Symbol für die Einheit Charnars und als Garant für die Kontinuität unserer gemeinsamen Geschichte. Diese Anerkennung würde nicht nur Ihren Einfluss bewahren, sondern Sie auch als zentralen Repräsentanten Charnars sichtbar machen.
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Ich habe deinen Vorschlag gehört, und ich sehe, was du versuchst zu erreichen. Du redest von Stabilität, von Sicherheit, von Zusammenarbeit – aber ich sehe nichts davon. Was ich sehe, sind Kräfte, die darauf warten, mich und die Monarchie zu schwächen, und unser Volk in endlosen Debatten und politischen Intrigen zu zerreißen. Du bietest mir einen Platz in der Geschichte an? Rashid, ich brauche keinen Platz in der Geschichte. Ich bin die Geschichte Charnars.
Und diese Konstruktion mit Setāran und Targa, von der du sprichst – sie ist eine Illusion. Sie mag dir Sicherheit geben, sie mag auch in anderer Hinsicht sinnvoll sein, aber sie nimmt Charnar seine Seele. Wir haben schon einmal erlebt, was passiert, wenn wir immer wieder unsere Unabhängigkeit aufgeben, wenn wir unsere Macht zu stark teilen, wenn wir uns an fremde Prinzipien binden. Das endet immer in Verrat, in Chaos und in Verlust.
Die al-Baath… sie ist eine Gefahr. Aber die Wahrheit ist, sie werden nicht durch meinen Widerstand stärker. Sie werden durch die Schwäche derer stärker, die glauben, dass man mit ihnen verhandeln kann. Dein Vorschlag ist kein Kompromiss, Rashid. Es ist eine Kapitulation vor denen, die Charnar zerstören wollen.
Du verlangst von mir, dass ich aufgebe, dass ich mich zurückziehe und Platz mache für ein System, das keine Zukunft hat. Aber das werde ich nicht tun. Nicht für dich, nicht für die Liberalen, nicht für Setāran oder Targa. Wenn Charnar wirklich Stabilität will, dann braucht es klare Führung – nicht diesen Mischmasch aus Kompromissen, der am Ende alle nur schwächt. Ich werde nicht derjenige sein, der das Land verrät, Rashid. Wenn du das tun willst, dann sei es so. Aber erwarte nicht, dass ich dir dabei die Hand reiche.
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Ich habe Ihre Worte gehört, und sie enttäuschen mich zutiefst, auch wenn ich Ihren Standpunkt verstehen will. Sie sprechen von Verrat, von Schwäche und von einem Verlust der Seele Charnars – doch ich frage Sie: Was wird wirklich verraten, wenn wir nicht bereit sind, einen gemeinsamen Weg zu finden? Was bleibt von Charnar, wenn wir es auseinanderbrechen lassen, weil wir in starren Positionen verharren?
Sie glauben, dass ich Kapitulation fordere, doch das ist ein Missverständnis. Was ich fordere, ist ein neues Kapitel – eines, in dem nicht der absolute Führungsanspruch einer einzelnen Person, sondern die Stärke eines geeinten Volkes Charnar in die Zukunft führt. Wenn Sie dazu nicht bereit sind, dann werde ich andere Wege suchen müssen.
Ich werde Ihre Entscheidung respektieren, auch wenn ich sie bedaure. Doch ich bitte Sie, sich eines bewusst zu machen: Geschichte wird nicht nur von großen Anführern geschrieben, sondern auch von denen, die bereit sind, Kompromisse zu schließen, wenn es notwendig ist. Der Weg, den Sie gewählt haben, ist nicht der meine. Aber ich werde Charnar nicht aufgeben – und ich hoffe, dass Sie das auch nicht tun.
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Nach einem gemeinsamen Essen verabschiedet sich Fayyad. Die Frustration ist ihm anzusehen, waren doch die Monarchisten für Fayyad eigentlich die einfachere Option im Gegensatz zu den Hardlinern der Baath.
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Die Familie sitzt zusammen, die Enttäuschung ist allen anzusehen, als Mahmoud ihnen vom Treffen erzählt.
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Mahmoud ist überrascht zu hören, dass die Fayyadisten sich wohl tatsächlich grundlegend mit der Baath einigen konnte. In den kommenden Tagen konferierte die Familie wieder vielen alten Freunden wie man mit der Situation umgehen könne oder müsse.
Doch als erste Gerüchte aufkommen, dass sie dich Staaten um Targa nach der Abdankung Francescos aus Gran Novara neu formierenwird Mahmoud erst bewusst, dass er mit dem Spielen auf Zeit gegenüber Fayyad nun sich selbst komplett ausgesperrt hat. Die Signale die an Charnar gesendet worden sind, dass sie als vollwertiges Mitglied Willkommen seien in einer kolportierten Union, entsprach eigentlich einer Forderung Mahmouds, und durch die fehlende Bindung an ein republikanisches Setāran, wäre wohl auch ein monarchischer Weg mittel- oder langfristig, denkbar gewesen. Aber wie solle er nun wieder zurückkehren an den Verhandlungstisch ohne sein Gesicht zu verlieren.
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Fayyad spielt Mahmouds zweitältesten Sohn Harun eine Nachricht zu, in dem er seine Besorgnis äußert, dass die Bevölkerung Charnars die rein republikanische Verfassung ablehnen könnte und er in diesem Fall weiterhin offen bleibt für eine Lösung für eine parlamentarisch-konstitutionellen Monarchie. Fayyad traut der Al-Baath nicht, daher sichert er sich ab.
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Die Abstimmungsergebnisse aus Charnarverstimmen Mahomud extrem. Nie hätte er gedacht, dass die Region um Elas sich nicht für ihn aussprechen würde, und er stellt sich die Frage: wie kann das zu seinem Lebenszeiten überhaupt noch mal sich ändern? Jetzt wo der Einfluss Targas sich manifestiert, und dafür sorgen wird, dass ein schneller Wandel nicht so einfach möglich sein wird.
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Ist zu Besuch bei der Harakat min ajl Mamlakat Charnar um mit Mahmoud zu sprechen.
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